Das Präteritum im Deutschen: Verwendung und Bildung

Aktualisiert: 2026-10-26
Das Präteritum im Deutschen: Verwendung und Bildung

Was ist das Präteritum? Das Präteritum ist eine deutsche Vergangenheitsform. Es wird vor allem in der geschriebenen Sprache verwendet, zum Beispiel in literarischen Texten, Zeitungsartikeln, Berichten und Erzählungen.

In der alltäglichen gesprochenen Sprache ist meistens das Perfekt gebräuchlicher. Einige häufige Verben werden jedoch auch beim Sprechen oft im Präteritum verwendet, zum Beispiel war, hatte und konnte.

Beispiel aus einer Erzählung:

Wann verwendet man das Präteritum?

  1. In schriftlichen Erzählungen, Romanen und Märchen.
  2. In Zeitungsartikeln und offiziellen Berichten.
  3. Bei einigen häufigen Verben wie haben, sein und den Modalverben auch in der gesprochenen Sprache.

Schwache, regelmäßige Verben

Das Präteritum der schwachen Verben wird regelmäßig gebildet:

Verbstamm + -te + Personalendung

Beispiel: machen → machte

Weitere Beispiele:

Besonderheit bei Verben auf -t, -d, -m oder -n

Endet der Verbstamm auf -t, -d, -m oder -n, wird zur leichteren Aussprache ein zusätzliches e eingefügt.

Beispiel: arbeiten → arbeitete

Weitere Beispiele:

Starke, unregelmäßige Verben

Bei starken Verben verändert sich der Vokal oder der Stamm. Sie erhalten kein -te als Präteritumsendung, sondern nur die Personalendungen. Diese Formen müssen einzeln gelernt werden.

Beispiel: fahren → fuhr

Weitere Beispiele:

Beispielsätze:

Gemischte Verben

Gemischte Verben verbinden zwei Merkmale:

Beispiel: denken → dachte

Weitere Beispiele:

Beispielsätze:

Zusammenfassung

Praktische Schritte zum Lernen

  1. Lesen Sie kurze Erzählungen oder Zeitungsartikel und markieren Sie alle Präteritumformen.
  2. Lernen Sie häufige starke und gemischte Verben zusammen mit ihrer Präteritumform.
  3. Üben Sie regelmäßige Verben wie machen und arbeiten mit allen Personen.
  4. Schreiben Sie eigene kurze Sätze über vergangene Ereignisse.
  5. Verwenden Sie beim Sprechen meist das Perfekt, achten Sie aber besonders auf häufige Formen wie war, hatte und konnte.

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